17.09.2007 10:41 (2535 x gelesen)
Stäfa Neuzuzügeranlass in der Halle für alle
Heimisch fühlen leicht gemacht
140 frischgebackene Stäfnerinnen und Stäfner lerntenam Samstag am Neuzuzüger-Empfang des Verkehrsvereins
ihre Wohngemeinde kennen.
Alexandra Falcón
| Über ein mangelndes Freizeitangebot können sich die Stäfner Neulinge nun wirklich nicht beklagen. 25 Vereine stellten am Samstag an den Ständen in der Turnhalle ihre Arbeit vor. 100 Erwachsene und 40 Kinder genossen die persönliche Beratung und ein anschliessendes Nachtessen. Schon bevor die Besucher die Halle für alle überhaupt betreten konnten, wurden sie auf den ersten Verein aufmerksam gemacht. Was die Mitglieder des Trail Clubs Stäfa auf ihren Fahrrädern zeigten, war beileibe nichts für schwache Nerven: Balanceakte auf allerlei Hindernissen, Sprünge und Treppenhinaufhüpfen luden zum Verweilen ein. Internationale Neu-Stäfner Etwas entspannter gestaltete sich das bunte Treiben in der Turnhalle. 25 Vereine, Organisationen und politische Parteien gewährten den im letzten Jahr neu Zugezogenen einen ansprechend präsentierten Einblick in die breitgefächerten Aktivitäten der Dorfgemeinschaft. Vom Musikverein Verena über die Naturfreunde Stäfa bis zur Spitex und der Lesegesellschaft fanden Klein und Gross viel Wissenswertes über das kulturelle, öffentliche und private Leben in Stäfa und Ürikon. Ein Podiumsgespräch bot einen kurzweiligen geistigen Rundgang durch die Gemeinde in all ihren Facetten und liess auch keine der Wettbewerbsfragen des Verkehrsvereins offen. Eine ganz besondere Seite des Stäfner Vereinswesens zeigte der Seemannschor Shanty Men. Die Seegemeinde hat, was man sonst wohl eher in grossen Hafenstädten erwarten würde, das Flair der sieben Weltmeere, adrett gekleidet in Matrosenanzügen und stimmgewaltig mit ebenso viel Humor wie Musikalität, dem Publikum präsentiert. Geographisch weniger weit musste man für den von den beiden Landeskirchen offerierten Apéro gehen. Wein und Most stammten alle aus Stäfa selber, das nicht umsonst die grösste Weinbaugemeinde im Kanton Zürich ist. Besonders Neuzuzüger aus anderen Kulturen genossen die Veranstaltung und die Stäfner Herzlichkeit sichtlich. Die Japanerin Mutsumi Fanconi wohnt mit ihrer Familie seit Ende letzten Jahres in Stäfa und fühlt sich schon lange zu Hause. Ebenso ergeht es Natasha Schibli aus Madagaskar, die mit ihrem Mann Christian in dessen Heimatgemeinde gezogen ist. Es fehlte an nichts Das gemütliche Beisammensein beim Nachtessen im Clubrestaurant über der Halle bot nebst dem Ausklingen der durch und durch gelungenen Veranstaltung auch den richtigen Rahmen für das Knüpfen neuer Kontakte. Das Restaurant Alte Krone sorgte dafür, dass es den neuen Einwohnerinnen und Einwohnern auch kulinarisch an nichts fehlen sollte. Zürichsee - Zeitung rechtes Ufer, 17. September 2007, Text und Bild: Alexandra Falcón |
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