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Nachstehend finden Sie eine Auswahl von Publikationen über vergangene Veranstaltungen der Shanty Men Stäfa.


Gewitter getrotzt und gewonnen
26.07.2004 13:22 (6323 x gelesen)

Gweitter getrotzt und gewonnenGewitter getrotzt und gewonnen


Stäfa: Samstägliches Hafenfest und sonntäglicher Gottesdienst lockten die Daheimgebliebenen zum Seeplatz

Auch das 19. Hafenfest des Restaurants Schützenhaus konnte. wie alle vergangenen auch, am Samstag durchgeführt werden - trotz anhaltendem Regen, der just vor Beginn des Festes aufhörte. Auf denselben Bänken der Festbestuhlung vom Vorabend wohnten gestern die katholischen Kirchenbesucher dem Gottesdienst im Freien auf dem Seeplatz mit Bläserensemble und dem Shantychor bei.

Maria Zachariadis
Das beliebte Hafenfest des «Schützenhauses» findet nur bei schönem Wetter statt, und stets hatte die Wirtefamilie Beetz Glück gehabt. Noch am Samstagnachmittag sah es zwar nicht so aus, als würden die anhaltenden Schauer bis zum Abend einmal versiegen. Ein kurzer Anruf in die Gaststätte kurz nach fünf Uhr verwischte bei der Berichterstatterin hingegen jegliche Zweifel: «Es ist alles vorbereitet, die Festbestuhlung aufgestellt, die Musiker sind bereits da, und im Westen ist es schon ganz hell», sagte Regula Beetz, die Mutter des neuen Wirtes Patrick Beetz, voller Zuversicht.

Wer wagt, gewinnt

Nach dem Motto «wer wagt, gewinnt» sollte sie Recht behalten. Es fiel kein Tropfen Regen mehr. Bereits nach 20 Uhr waren die langen Tische zwischen Wirtschaft und Schiffsstation gut besetzt, während alle restlichen Gaststätten im Dorf nicht im Freien servierten.
Dabei war der milde Abend wie geschaffen zum Draussensitzen. Die Stimmung am Hafen war friedlich, ohne Hektik, und das kurze Glühen der untergehenden Sonne strahlte sanft über dem glatten See. Man sah Gesichter die wohl noch nie ein Hafenfest verpasst hatten und schon um sechs Uhr da standen, «weil das für uns einfach zum Sommer gehört», wie es ein älterer Herr ausdrückte.

Alle helfen mit

«Die Bestuhlung reicht für 600 Personen. doch wir sind schon zufrieden. wenn bei dieser unsicheren Witterung die Hälfte kommt», erzählt Patrick Beetz, geniesst es aber, den Gästen mehr Zeit widmen zu können. Insgesamt 28 Personen, neben Angestellten auch Mitglieder der Familie und viele Freunde, helfen in der Küche, im Service, am Grillstand und an der Bar mit. Das Hafenfest ist eine Familienangelegenheit wie etwa in den südlichen Nachbarländern. Da Patrick Beetz die Geschäftsleitung erst im März übernommen hat, ist das diesjährige Hafenfest für ihn so etwas wie eine Premiere, eine gelungene. wie er betont.

Von Ländler bis Rock 'n' Roll

Der Toggenburger Ruedi Mock und der Zürcher Oberländer Max Vontobel boten mit Akkordeon, Banjo, Gitarre, Susaphon und Saxophon einen Mix vom Ländler bis Country Sound und Rock 'n' Roll und hatten keine Mühe, die Gäste damit zum Tanze aufzufordern. Bereits zum fünften Mal sorgte das Duo für die musikalische Unterhaltung, die am Samstag der heiteren Melodien wegen dazu beitrug, dass bis in die späte Nacht immer wieder neue Gäste zum Hafen schlenderten und sich wunderten, was bei diesem Wetter im Freien wohl los sei.

Open-Air-Gottesdienst

Nach dem Hafenfest findet am folgenden Sonntag immer der katholische Gottesdienst bei schönem Wetter draussen auf dem Seeplatz statt. Er ist jedes Mal ein besonderes Erlebnis, schon der Stimmung wegen, die wie ein göttlicher Friede die Kirchkuppel ersetzt. Anstatt die Festbestuhlung zu versorgen, hatte das «Schützenhaus»-Team die Bänke im Halbkreis vor der See-Kulisse aufgestellt. Den improvisierten Altar schmückten an jeder Seite zwei prächtig blühende Oleanderbüsche. Die sommerliche Tradition sorgte gestern nicht nur für Abwechslung, sondern auch für gefüllte Bankreihen. Zu diesem Gottesdienst sollen stets auch die sonst weniger fleissigen Kirchgänger den Weg finden, weil nachher eine Tasse Kaffee im «Schützenhaus» die morgendliche Andacht verlängert. Während mitten auf dem spiegelglatten See ein Motorboot einen - Wasserskifahrer nach sich zog und der Kapitän des Morgenkurses aus Rücksicht auf die Andacht sein Schiff mit gedrosseltem Motor navigierte, sang der Shantychor Seemannslieder und spielte ein vierköpfiges Bläserensemble. Ein Genuss für die Sinne.

Seemannslieder als Gebet

Während sein italienischer Kollege vom Schicksal sprach, das jeder Einzelne selber in die Hand nehmen und bewusst mitgestalten könne, beschrieb Pfarrer Kurt Vogt in seiner Predigt, warum sich gerade Seemannslieder hervorragend dazu eignen, in einen Gottesdienst integriert zu werden. «Sie handeln von Freundschaft und Kameradschaft und zeigen immer wieder die Verbundenheit des Menschen mit der Natur auf und wie er von der Schöpfung abhängig ist und diese stets zu würdigen weiss», sagte der Pfarrer zum Inhalt der Lieder, die nicht selten einem Gebet gleichen. Gerne hörte man zum Ausklang noch einmal dem Shantychor zu und sinnierte über den Inhalt des Liedes.

Montagsmenü aus Resten

Stäfa: Am Stäfner Hafenfest wird nebst Fisch und Grilliertem jedes Jahr heisser Beinschinken mit Kartoffelsalat offeriert, so will es die Tradition. Es gibt Stäfner, die schwören auf den hervorragenden Kartoffelsalat, wie es ihn sonst nirgendwo gibt, und kommen nur schon deswegen zum Fest. Die «Zürichsee-Zeitung» kostete davon und kam zum selben Schluss. Es wurden 60 Kilogramm Kartoffeln zubereitet und 40 Kilogramm Beinschinken gekocht. Da einiges davon übrig geblieben ist, gibt es im «Schützenhaus» heute als Mittagsmenü zum selben Preis wie am Samstag (15 Franken) frisch angemachten «Härdöpfelsalat mit Schinken». (mz)

Zürichsee-Zeitung Rechtes Ufer, 26. Juli 2004, Seite 5


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