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Agenda Archiv

Nachstehend finden Sie eine Auswahl von Publikationen über vergangene Veranstaltungen der Shanty Men Stäfa.


Durch das Stäfner Jahr geblättert
11.11.2003 13:56 (7165 x gelesen)

Durch das Stäfner Jahr geblättertDurch das Stäfner Jahr geblättert


Stäfa: Für das SeeleLiechter-Ereignis strömten die Menschen in die Kirche

Der Zauber der SeeleLiechter beginnt zur Dämmerstunde auf dem Kirchhügel des reformierten Friedhofs. wenn die Menschen mit ihren flackernden Kerzen den Ort der Stille In ein wogendes Lichtermeer verwandeln. Das in Stäfa zur Tradition gewordene November-Ereignis fand als szenisch-musikalisches Kunstwerk seine Fortsetzung in der zum Bersten gefüllten Kirche.
Maria Zachariadis
Der Zauber über dem Geschehen, das als SeeleLiechter in der Verena-Gemeinde verankert ist, lässt sich in Worten kaum fassen. Viele Menschen liessen sich auch dieses Jahr die sphärische Stimmung nicht entgehen, die am frühen Abend durch das Flammenmeer der wie von unsichtbaren Händen über den Friedhof getragenen Kerzen hervorgerufen wird. In dieser Stille, die ausserhalb eines religiösen Hintergrundes Zeit zum Sinnieren bietet, erklangen wie aus weiter Ferne melancholische Melodien:
Das Alphorn-Trio Hochwacht verbreitete mit den warmen Klängen des Alphorns etwas Feierliches und auch soetwas wie Geborgenheit, und einige Besucher verspürten den Wunsch, den Bläsern dafür zu danken.

Raum zum Mitträumen

Inzwischen hatten sich die Bankreihen in der Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Pünktlich um 17.45 Uhr. nach dem letzten Glockenschlag, fing der Chronist Paul Schwyter an, im grossen Kalenderbuch die Seiten ab dem 10. November 2002 umzublättern. In diesem Augenblick trat Karin Oswald in ihrem feuerroten Mantel auf.
Als Sprecherin widmet sie den SeeleLiechter stets eine Geschichte. Dieses Mal kommentierte sie Ereignisse aus dem Dorfleben vom vergangenen Jahr, die als roter Faden dem Geschehen den Rahmen gaben. Oswald liess dem Publikum immer wieder Raum zum Mitträumen, und zum Schauen gab es zauberhafte kleine Bilder im Gesamtbild der komplexen Inszenierung.

Shanty Men und Clix-Kinder

Beim Weihnachtskalender fing es an, den die Clix-Kindergruppe in Szene setzte. Neu ist ab diesem Jahr, dass an den SeeleLiechter Stäfner Bewohner und Vereine (siehe Kasten) teilnehmen. So standen auf einmal die Shanty Men mit ihren weissen Hemden und roten Halstüchern auf der Bühne und sangen mit ihren tiefen Stimmen das katalanische Seemannslied «Mein Grossvater». Im nächsten Jahr sollen es wieder andere Gruppen sein, die auf diese Weise den Anlass von Stäfnern für Stäfner lebendig erhalten.

Eine Kerze für die Neugeborenen

Das Stäfner Jodlerchörli besang mit heimatlichen Strophen den Frühling im hintern Kirchenteil, bevor die sieben Mitglieder der Musica Steveia mit feierlichen Tönen aus Horn, Tuba, Euphonium und Trompeten den Wonnemonat Mai ankündigten.
Ganz in Weiss gekleidet, wie eine grazile Fee, trat da und dort die Sopranistin Agnes Ryser auf und füllte mit ihrer klaren Stimme den Kirchenraum. Während der Darbietung formierte sich das Kalenderspiel Ensemble zu diversen Bildern. Dabei wurden Kerzen für die Verstorbenen ausgeblasen und gleichzeitig in einem Sandkasten für jedes Neugeborene ein Kerzlein angezündet.

Fast ein Fall für die Feuerwehr

Im Juni nahte das Datum zum Stäfner Blitzdorffest Räberäne. «Wo waren Sie an diesem Tag?», fragte die Sprecherin ihr Publikum. Und erinnerte an jenen Abend, als der See sich türkisviolett färbte und es blitzte und donnerte.
Ein zischendes Feuerwerk ging plötzlich an der Decke der Kirche für diesen 12. Juni los und löste für bange Minuten gar den Feuermelder aus. Trotz sichtlichem Unbehagen wurde im Kirchenchor weitergeblättert. Glücklicherweise sass ein Feuerwehrmann in den Bankreihen, und nur seiner von vielen unbemerkten Reaktion war es zu verdanken, dass nicht die Feuerwehr in die Kirche stürmte.

Mondfinsternis einbezogen

Die Jodler boten mit den Fahnenschwingern ein schönes Bild für den «mediterranen Sommer», wie Karin Oswald ihn nannte. Ein immer wieder aufleuchtender Stern wies auf persönliche Sternstunden jener hin, die sich in der Stäfner Chronik eingetragen hatten (siehe ebenfalls Kasten). Nicht ausgelassen wurde im Jahreszyklus der vorbeihuschende Vollmond. Sogar die am Sonntag in der Früh sich ereignende Mondfinsternis hatte ihren «Auftritt» am 9. November 2003.
Im Anschluss an das letzte Bild tauchten Kinder mit ihren Räbeliechtli im Kirchenchor auf und verkündeten die Gegenwart des Geschehens. «Vielleicht treffen wir uns im nächsten Jahr wieder», schloss Karin Oswald und lud alle Anwesenden zu Glühwein und Punsch vor der Kirche ein.

Neu an den SeeleLiechter

Stäfa:
Der Anlass «SeeleLiechter» findet jeweils am zweiten Sonntag im November statt, sozusagen als Tor in die dunkle Jahreszeit. Er bildet mit dem im Juni ausgetragenen Räberäne zur Zeit des Rebenblühens das Stäfner Kalenderspiel. Die Idee dazu hatte das Ehepaar Tomas Wullschleger und Karin Oswald, welche die SeeleLiechter seit 1996 mit ihrem professionellen Know-how begleiten und mitprägen. Der Regisseur und Komponist der SeeleLiechter, Tomas Wullschleger, versteht den Anlass weder als Totengedenken noch möchte er ihn an einen religiösen Rahmen binden. «Es ist ein kompositorisches Produkt mit einem besinnlichen Zauber, an dem alle teilhaben sollen», meint er dazu.

Von der Gemeinde unterstützt

Neu ist seit diesem Sommer, dass der Gemeinderat den beiden Kulturschaffenden die Gesamtleitung für die Inszenierung übertragen hat (siehe «ZSZ» vom 20. September). Zudem unterstützt er mit einem finanziellen Beitrag den in der Bevölkerung beliebten Gemeindeanlass, bei dem - auch das ist neu - Vereine oder einzelne Kulturinteressierte im Dorf eingeladen sind, mitzumachen.

Die eigenen Sternstunden

Ein neues Element ist zudem die Chronik, die im Internet auf der Website der Gemeinde Stäfa unter SeeleLiechter zu finden ist. Diese Chronik soll von der Stäfner Bevölkerung geschrieben werden. Jeder Eintrag, ob Sternstunde oder Jubiläum, wird innerhalb der Aufführung mitberücksichtigt, wie Tomas Wullschleger versichert. Am Sonntag schon leuchtete ein Stern mehrmals für all die eingetragenen Sternstunden auf. (mz)

www.gemeinde-staefa.ch

Zürichsee-Zeitung Rechtes Ufer, 11. November 2003, Seite 5


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