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Nachstehend finden Sie eine Auswahl von Publikationen über vergangene Veranstaltungen der Shanty Men Stäfa.


In Verschiedenheit eng verbunden
02.06.2010 11:06 (7209 x gelesen)

In Verschiedenheit eng verbundenPfäfers/Stäfa Berg-Bühne frei für Stäfner am Partnerschaftstreffen im Taminatal

In Verschiedenheit eng verbunden
 

Eine rund 100-köpfige Delegation aus Stäfa hat die Partnerschaft mit den Dörfern des Taminatals vertieft. Beim interkulturellen Treffen in Pfäfers gab es Musik, Darbietungen und viele Begegnungen.

Reinhold Meier

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und sind sich doch verbunden: Stäfa, die vorstädtisch geprägte Goldküstengemeinde am Scharnier zwischen Agglomeration Zürich, Zürcher Oberland und Linthebene, sowie die Berggemeinde Pfäfers im kaum 100 Kilometer entfernten südlichsten St. Galler Hochgebirgstal. Hier Alpwiesen, Kühe und Kliniken im Unseco-Welterbegebiet, dort Agglomeration, See und Rehberge.

Am Wochenende haben die ungleichen Partner in Pfäfers miteinander gefeiert. Der Besuch war die Antwort auf einen Auftritt der Taminataler am Zürichsee 2007 und geht zurück auf eine Initiative der lokalen «Agenda 21». Im Blickpunkt stand denn auch ein Singspiel um den Stäfner Freiheitshelden Heinrich Nehracher, das an die «Agenda»-Anliegen anknüpfte. Nehracher hatte sich bereits 1794 gegenüber den «Gnädigen Herren von Zürich» für Bürgerrechte und Eigenverantwortung stark gemacht.

Zeitreise des Helden

Die Reaktion der Städter liess damals nicht lange auf sich warten, rückten sie doch zu einer als «Stäfner Handel» bekannt gewordenen «friedensstiftenden Massnahme» an. Sie kamen mit einem Heer von 4000 Mann und kerkerten die Rädelsführer ein, verboten den aufklärerischen Lesezirkel und hoben die Rechte der Gemeinde auf. Auch wenn der Untergang des Anden Regime den Forderungen Nehrachers letztlich Geltung verschaffte, war Stäfa doch kurzfristig ruiniert, weil es das Zürcher Heer zu versorgen hatte.

Umso grösser war Nehrachers Erstaunen, als er - dank musikalischer Zeitmaschine - nun einen Blick aufs moderne und wirtschaftlich gut erholte Stäfa werfen konnte. In dem vom «Agenda 21»-Aktivisten Jacques Vontobel verfassten Stück steigt er von seinem Denkmalsockel und pilgert durch Rebherge und Dorf. Geleitet von Liedern des Plauschchores trifft er dabei auf moderne Zeitgenossen, bevor ihm bestätigt wird, die alten Freiheitsrechte seien längst in Kraft und im Übrigen könne er in 20 Minuten mit der 5-Bahn friedlich nach Zürich fahren. Überwältigt vom Fortschritt mahnt Nehracher, das Schöne nicht immer dem Nützlichen zu opfern und knüpft damit an die Nachhaltigkeitsforderung der «Agenda 21» an.

Vier weitere Stäfner Vereine brachten zudem Seeluft in die Berge. So glänzten jugendliche Kunstradfahrer ebenso wie die Fasnächtler Laliburger mit ihrer Guggenmusik, das Jodlerchörli ebenso wie die Shanty Men mit Seemannsliedern. Obschon die geräumige Aula im Oberstufenzentrum nicht ganz voll besetzt war, vergnügten sich die knapp 200 Gäste schliesslich bis Mitternacht beim gemütlichen Zusammenhöckeln und Gedankenaustausch. Die Gemeindepräsidenten Karl Rahm und Ferdinand Riederer hatten zuvor die private Initiative gewürdigt. «Es sind neue Freundschaften entstanden», lobte Riederer.

Arabella Neff von der «Agenda 21» führte durch den Abend und warb für eine Fortsetzung der bereichernden Rendezvous. Ein Info-Set belegte, dass der Kontakt eine Herzensangelegenheit für beide Seiten bildet. Denn die Gedanken sind frei, wie es unter Anspielung auf Nehrachers Ideen hiess. Warum also sollten Stäfner Metzger, Unternehmen und Kantinen nicht einmal Taminataler Spezialitäten ins Angebot nehmen? Warum könnten sich Schulklassen, Betriebe und Vereine nicht begegnen oder es auch nur ferienhalber zum Austausch zwischen See und Berg kommen? Ziel sollte jedenfalls der gegenseitige Gewinn sein, der aus der Verschiedenheit rührt, betonten Vontobel und Neff.

Zürichsee-Zeitung Bezirk Meilen, Mittwoch 2. Juni 2010, Seite 4, Zürichsee


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