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Nachstehend finden Sie eine Auswahl von Publikationen über vergangene Veranstaltungen der Shanty Men Stäfa.


Seit 25 Jahren hart im Wind
30.06.2014 12:00 (4857 x gelesen)

Seit 25 Jahren hart im WindSeit 25 Jahren hart im Wind

STÄFA Stäfa ist zwar nicht die Hochburg des maritimen Gesangs, dennoch besteht der Chor der Shanty Men Stäfa bereits seit einem Vierteljahrhundert. 300 Gäste besuchten das Jubiläumskonzert mit Chören aus Hamburg und vom Bodensee.Sie stehen stramm auf der Bühne, festlich im weissen Hemd mit rotem Halstuch. Die 32 Sänger werden von drei Akkordeonisten und einem Gitarristen begleitet, denn die Musiker geben den Ton an, indem sie die Shanties einleiten sowie Tempo und Rhythmus vorgeben.

Diese Leadfunktion ist bei den Shanty Men Stäfa wichtig, denn bei ihren Auftritten lassen sie sich nicht von der Chorleitung dirigieren. Nach dem schrillen Läuten der aufgestellten Schiffsglocke kehrt am Samstagabend Ruhe ein unter den rund 300 Konzertbesuchern im Gemeindesaal Obstgarten in Stäfa.

Aus Männerchor entstanden

Vereinspräsident Hans-Peter Knäpfel begrüsst die Besucher und die deutschen Sängerkollegen, die im Verlauf des Abends auftreten werden, zum Jubiläumskonzert. Er blickt kurz zurück, wie sich die späteren Shanty Men Stäfa vor 30 Jahren aus dem örtlichen Männerchor gruppiert hatten, um an einem Familienabend Seemannslieder vorzutragen.

Obwohl der Applaus damals eigentlich zur Etablierung der maritimen Sängergruppe ausgereicht hätte, erfolgte die Gründung erst 1989. Dann hielt der Sängerverband vom Zürichsee in Stäfa seine Generalversammlung ab. Das Shantychörli habe im Vorfeld geprobt und präsentierte sein seemännisches Liedgut dem GV-Publikum. Diesmal, sagte Knöpfet habe der Applaus so nachhaltig gewirkt, dass gleichentags beschlossen wurde, das Chörli dauerhaft zu etablieren.

Auch wenn der Zürichsee kein Weltmeer ist, waren die Gründungsmitglieder Walter Burkhardt als Schiffskoch, Ueli Pfenninger als Maschinist und Hansruedi Meier als Matrose auf hoher See unterwegs. Andere hätten auf eigenen oder gecharterten Segelbooten Meere und Binnenseen durchsegelt oder auf Grossseglern Ferien verbracht. Seit 25 Jahren pflegen nun die Shanty Men das seemännische Liedgut. Gesungen wird in mehreren Sprachen, wie sie am Jubiläumskonzert demonstrieren. Spätestens jetzt wird klar, weshalb auf Notenblätter verzichtet wird, denn die Lieder werden oft mit theatralischen Gesten und entsprechender Mimik untermalt. Man sieht den Sängern den Enthusiasmus für die Seefahrtslieder an.

Von einigen Mitgliedern ist im Verlauf des Abends zu erfahren, dass die Kameradschaft untereinander hervorragend sei. Zudem gelte die lockere Stimmung in den Proben als Stärke des Shantychores. Der Gitarrist und Sänger Christian Schlumpf schreibt in der Festschrift von «einer familiären Crew unter Männern». Obwohl erst seit fünf Jahren dabei, ist Schlumpf überzeugt: «Ich bin mit Herz und Stimme Seemann.»

Eine Frau gibt den Takt an

Obwohl die Shanty Men immer ohne Chorleitung auftreten, lassen sie sich in den Proben professionell unterweisen. Seit 18 Jahren hat die Musikpädagogin Agnes Ryser aus Hombrechtikon diese Funktion inne. Als sie «diesem Trupp engagierter, sich meist auffällig selbstbewusst gebender, breitschultriger Männer» zum ersten Mal gegenüberstand, habe sie gedacht: «Bei denen bleibst du nicht lange.»

An diesem Abend darf Agnes Ryser nur auf die Bühne treten, um einen Blumenstrauss entgegenzunehmen. In der Pause spricht die 53-Jährige vom Potenzial der Männer. Es herrsche stets «Sonntagsstimmung» unter den Männern. Das sei ansteckend und motivierend. Die Hombrechtikerin hat inzwischen Spass an den Liedern gefunden, die Sie zum Teil selber arrangiert.

Beifall für Dudelsackspieler

Zum Festakt haben die Stäfner zwei Gastchöre eingeladen. Etwas älter als das Geburtstagskind ist der 33-jährige Altländer Shantychor, der an der Niederelbe südlich von Hamburg zuhause ist.

Dafür gibt es die Bodensee-Shantymen erst seit 2002. Diesem Chor muss der grösste Unterhaltungswert des Abends zugesprochen werden. Das lag vor allem an den vielen Musikern, die neben den Akkordeonisten und Gitarristen mit Schlagzeug, Mundharmonika und Dudelsack für zusätzliche Rhythmik sorgten. Der tosende Beifall nach dem schottischen Lied mit dem Dudelsackspieler verleitete diesen zu einer spontanen Zugabe. Maria Zachariadis

Zweites Jubiläumskonzert am Samstag, 30. August, ab 19.30 Uhr im Gemeindesaal Stäfa. www.shanty-men.ch
 

Die Herkunft der Lieder

Synchron singen und arbeiten

Der Name Shanty kommt wahrscheinlich von dem englischen «chant» oder auch von dem französischen «chanter». Als Shanties galten einst sogenannte Negerlieder, die beim Verladen von Baumwolle in den Südhäfen Amerikas angestimmt wurden. So soll manches Lied als Shanty auf die Segelschiffe gelangt sein. Später wurde als Shanty nur jenes Lied bezeichnet, das die Seeleute bei der Arbeit sangen, die sie von Hand verrichteten. Die Lieder dienten der Synchronisation der Arbeitsabläufe und der Motivation der Mannschaft. Die Strophen bilden einen Wechselgesang zwischen einem Vorsänger, dem Shantyman, und der Mannschaft. mz


Zürichsee-Zeitung Bezirk Meilen - Montag, 30. Juni 2014, Seite 6 Zürichsee - Bild: Reto Schneider


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